Menopause und Klimakterium

Ein wirkungsvolles Leid!


Ich schätze ich erlebte eine Midlifecrisis verursacht durch meine MenoPAUSE und mit allen Nebenwirkungen des Klimakteriums. Das hört sich an wie eine schwere Krankheit, ist es manchmal für viele Frauen auch bestimmt!


Ich bin immer noch Heiß, jetzt kommt es nur in Wellen! 😓

Für mich haben die Pausen-Glocken jedenfalls sehr deutlich geläutet und diese PAUSE fühlt sich sehr real an.

Ich war in meinem Berufsleben immer eine sehr fleißige Biene, engagiert, ehrgeizig, mit Herz dabei und sehr beliebt bei Kollegen, Vorgesetzte und Kunden. Ich gehörte zu jenen Menschen, die sich bis zur Erschöpfung engagieren um erfolgreich zu sein … Ich radelte immer fleißig und stetig im Hamsterrad.

Als die Pausenglocken einläuteten, traf es mich wie ein Paukenschlag. Mir wurde plötzlich sehr heiß (die berühmten „Hitzewallungen“ und grässliches Symptom des Klimakteriums), ich fühlte mich erschöpft, lustlos und fragte mich plötzlich ganz laut:

Was soll das Ganze? Was ist eigentlich der Sinn meines Lebens?????

Tja, Frau, 50+, Kind außer Haus, Ehe in der Wandlung … ich schätze damit begann die bekannte „Depression“, die häufig mit der MenoPAUSE eintritt und Frau zum Grübeln bringt … dann geht es erst richtig los mit der Selbstreflexion!

Ich würde jedoch diesen Zustand der „Depression“ in dieser Phase eher als „Reflexion“ bezeichnen.


Ich hatte zuletzt einen sehr anstrengenden und nervenaufreibenden Job als Immobilienmaklerin. Ich liebte meinen Job bis ich anfing ihn zu hassen. Ich hielt dem Druck nicht mehr stand, Ich war am Ende meiner Kräfte, hatte keine Freude mehr an der Arbeit, ich wollte morgens nicht mehr aus dem Haus, sondern mich viel lieber irgendwo verkriechen. Ich fühlte mich krank, ängstlich, verloren und leer.

So kam der Tag, an dem ich feststellte, dass ich dieses Leben so nicht mehr möchte. Dieses Leben auf der Jagd nach Umsatz, Erfolg und Anerkennung, sich stets auf Erfolgskurs zu manövrieren und dabei sein Leben unaufhörlich mit dem Job und die Arbeit verankern zu müssen … das hat mich krank gemacht! Ich musste letztendlich meinen Job aufgeben, denn ich brauchte tatsächlich diese Pause für die Menopause. Denn bei all dieser Selbstreflexion kommt man irgendwann dahinter, dass man eigentlich nicht mehr gewillt ist ein Leben zu führen, getrieben von Anderen, die dir Zeit fürs tatsächlich wesentliche im Leben rauben, und benebelt von unnützen Informationen auf einem nicht für sein eigenes Wohl bestimmter Weg dahinschneitet.


Ich möchte kein Leben führen, das mich nicht glücklich macht und mich nicht erfüllt. Somit kündigte ich meinen Job und begab mich auf die Suche …



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